Die Rechtsberatungsfirma Global Diligence, die sich als Experte für „verstärkte Sorgfaltspflicht“ präsentiert, stellt die völkerrechtliche Situation in der besetzten Westsahara falsch dar.
In einer Anhörung im Europäischen Parlament Anfang dieser Woche äußerten sich die Abgeordneten empört darüber, dass die Kommission sie umgangen hat, um ein neues Abkommen über die besetzte Westsahara durchzusetzen, das gegen die Urteile des EU-Gerichtshofs verstößt.
WSRW veröffentlicht heute ein durchgesickertes EU-Dokument, das Pläne zur Fortsetzung des Handels mit Produkten aus der besetzten Westsahara zeigt, die einen direkten Verstoß gegen frühere Urteile des Europäischen Gerichtshofs darstellen. Die Abstimmung im EU-Rat soll schon am kommenden Mittwoch stattfinden.
Das deutsche Zertifizierungssystem für verantwortungsbewusste Landwirtschaft bezeichnet die von marokkanischen Siedler:innen auf besetztem Land betriebene Landwirtschaft als „verantwortungsbewusst“.
Die marokkanische Regierung hat mehrere Projekte für grünen Wasserstoff mit einer Gesamtleistung von 20 GW aus erneuerbaren Energien und bis zu 8 Millionen Tonnen Derivaten bestätigt – viele davon sind in der besetzten Westsahara geplant.
Spanische Landwirt:innen und eine Verbraucherschutzorganisation haben bei der nationalen Verbraucherschutzbehörde eine formelle Beschwerde eingereicht und werfen dem französischen Einzelhandelsunternehmen Carrefour vor, Tomaten der Marke Azura aus der Westsahara in betrügerischer Absicht als „marokkanisch“ zu vermarkten.
Das französische Unternehmen für erneuerbare Energien erwähnt seinen Windpark in der besetzten Westsahara nicht mehr in seinen Finanzberichten.
Komponenten für einen weiteren umstrittenen Windpark treffen zur Zeit in dem besetzten Gebiet ein.
Während Marokko seine Projekte zur Erzeugung grüner Energie in der besetzten Westsahara ausweitet, fordern acht UN-Sonderberichterstatter:innen das Königreich auf, den Abriss des Eigentums von Sahrauis zu stoppen,.
Das französische Unternehmen, das sich selbst als Experte für Vorschriften bezeichnet, scheint nicht zu wissen, in welchem Land es Unternehmen unterstützt.
WSRW verurteilt Engies eklatante Missachtung des Völkerrechts in der besetzten Westsahara aufs Schärfste.
Das französische multinationale Unternehmen weigert sich klarzustellen, inwiefern sein Monster-Deal mit Marokkos staatlichem Phosphatunternehmen die besetzte Westsahara betrifft.
WSRW hat die wichtigsten Ergebnisse des wegweisenden Urteils des EU-Gerichtshofs zur Westsahara vom 4. Oktober 2024 zusammengefasst.
Die marokkanische Regierung plant angeblich eine Investition von 2,1 Milliarden Dollar in neue umstrittene Erneubare-Energieprojekte in der besetzten Westsahara.
Das französische Unternehmen Engie stellt seit 2023 in der besetzten Westsahara Windräder für ein Großprojekt auf, das zur großflächigen Ansiedlung marokkanischer Siedler:innen in dem besetzten Gebiet führen soll. Dies wurde nun vom sahrauischen Parlament verurteilt.
Was kann falsch daran sein, in einer Welt, die dringend einen ökologischen Wandel braucht, erneuerbare Energien auszubauen? In der Westsahara sind die Probleme vielschichtig.
Die sahrauische Zivilgesellschaft äußert während des COP28-Klimagipfels und gegenüber dem UN-Sonderberichterstatter ihre Besorgnis über die marokkanischen Gigapläne für erneuerbare Energien in der besetzten Westsahara.
Das Unternehmen Global Diligence erstellte eine umstrittene Bewertung für ein Projekt des französischen Unternehmen Engie in der besetzten Westsahara, das Tausenden von marokkanischen Siedler:innen beschäftigen soll. WSRW fordert Engie zur Freigabe dieser Dokumente auf.
Ein norwegisches Schiff entlädt derzeit chinesische Windkraftanlagen, die für die besetzte Westsahara bestimmt sind, auf den Kanarischen Inseln. Die zuständige Reederei Grieg Maritime sagt, dass ihre Routinen den endgültigen Nutzungsort der Anlagen nicht erkennen ließen.
Aus bisher unveröffentlichten Verträglichkeitsstudien von Engie zu seinen Projekten in der Westsahara geht hervor, dass das Unternehmen die Bemühungen der Vereinten Nationen zur Lösung des Konflikts komplett missachtet.
Diese Woche sind die ersten Komponenten für das äußerst problematische Windkraftprogramm von Engie im besetzten Gebiet der Westsahara eingetroffen.
Es sind Photos von höchst umstrittenen Windrädern auf den Kanarischen Inseln aufgetaucht, die bereit zur Verschiffung für Engies Projekt in der besetzten Westsahara sind.
Der chinesische Batteriehersteller Huayou dementiert Gerüchte der marokkanischen Behörden, wonach das Unternehmen gigantische und potenziell höchst umstrittene Investitionen in der besetzten Westsahara geplant habe.
Enels umstrittener 300-MW-Windpark Boujdour in der besetzten Westsahara, der von Siemens Gamesa beliefert wurde, ist nun in Betrieb genommen worden.
Das chinesische Unternehmen Envision Energy wird den französischen Konzern Engie mit Komponenten für den umstrittenen Windpark bei Dakhla in der besetzten Westsahara beliefern.
Die EU-Kommission hat einen neuen Bericht verfasst, in dem sie darlegt, wie marokkanische Siedler:innen von dem EU-Marokko Handelsabkommen profitieren, das vom EU-Gerichtshof mehrfach für illegal erklärt wurde.
Drei Monate nachdem Engie die russische Invasion in der Ukraine verurteilte, schließt das französische Unternehmen mit der Regierung der illegalen Besatzungsmacht Marokko einen Vertrag über den Bau eines großen Wasserprojekts in der Westsahara ab.
Um den Zustrom marokkanischer Siedler:innen zu verstärken und das Territorium zu "entwickeln", hat Marokko große Infrastrukturprojekte durchgeführt, um die das sahrauische Volk aber nie gebeten hat.
Der Anbau von Obst und Gemüse in der Wüste erschöpft die nicht erneuerbaren Wasserreserven und beschäftigt Tausende von Siedler:innen aus dem benachbarten Marokko.
Die internationalen Unternehmen, die in der besetzten Westsahara tätig sind, folgen zur Rechtfertigung ihrer wirtschaftlichen Aktivitäten meist einer ähnlichen Argumentationslinie. Keines der vorgebrachten Argumente ist jedoch stichhaltig.
In einem neuen Bericht erläutert die EU-Kommission, wie marokkanische Siedler:innen in der Westsahara von einem Handelsabkommen profitieren, das der EU-Gerichtshof für illegal erklärt hat.
Das italienische Unternehmen Enel gehört zu den Firmen, die mit der Durchführung von "Konsultationen von Interessengruppen" in der Westsahara genau die gleiche Vorgehensweise wie die EU gewählt haben - ein Verfahren, das nun vom Europäischen Gericht für nichtig erklärt wurde.
Heidelbeeren "made in Morocco" werden in naher Zukunft nicht nur in Marokko, sondern auch in der besetzten Westsahara hergestellt. WSRW fordert den Handel auf, schon jetzt Maßnahmen zu ergreifen.
Eine Tochtergesellschaft des französischen Konzerns VINCI SA wird ein Projekt durchführen, das für den Anschluss der umstrittenen Energieprojekte in der besetzten Westsahara an das nationale marokkanische Stromnetz von entscheidender Bedeutung ist.
WSRW fordert die Veröffentlichung von vertraulichen Rechtsgutachten und der Studie von Global Diligence.
Eine Zeit lang hatte ENGIE auf seiner Website Hinweise darauf veröffentlicht, wen es bei seinen Geschäften in der besetzten Westsahara eigentlich "konsultiert" hatte.
Die französische Firma ENGIE wird in der Westsahara Infrastruktur bauen und hat die Beratungsfirma Global Diligence beauftragt, ihre Geschäfte mit der Besatzungsmacht reinzuwaschen.