Polnische Unternehmen beabsichtigen, in der von Marokko besetzten Westsahara in das marokkanische Militär zu investieren.
Foto oben: Der marokkanische Botschafter in Polen, Abderrahim Atmoun, bei der Unterzeichnung der Vereinbarung mit Krzysztof Teodor Biesiadecki, CEO von Chimide Polska, und Zbigniew Siuśta, Vorstandsmitglied von Zamet-Glowno.
Mehrere marokkanische Medien haben berichtet, dass der marokkanische Botschafter in Polen am 1. Juni 2021 eine Absichtserklärung für eine neue polnische Wirtschaftskooperation in der Westsahara unterzeichnet hat.
Seine Mitunterzeichner sind Vertreter von Chimide Polska und Zmaet-Glowno, zwei Unternehmen, die sich auf die Herstellung von Spezialcontainern für den militärischen Bereich spezialisiert haben.
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Rechtlich ist die Sache geklärt, in der Praxis jedoch nicht. Das kürzlich angepasste Luftverkehrsabkommen schließt die Westsahara aus – dennoch duldet die Europäische Kommission weiterhin, dass EU-Fluggesellschaften dort operieren.
In Kopenhagen hat der Prozess gegen vier Männer begonnen, denen vorgeworfen wird, im Januar 2025 einen Brandanschlag auf die Büros der WSRW-Partnerorganisation „Global Aktion“ verübt zu haben.
Das deutsche Unternehmen bestätigt erneut, dass seine Aktivitäten in der besetzten Westsahara eng mit Marokkos Infrastrukturausbau in dem Gebiet verbunden sind – und lehnt dabei weiterhin das Recht des sahrauischen Volkes auf Zustimmung ab.
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