Ein Unternehmen, das eng mit dem königlichen Geschäftsnetzwerk Marokkos verbunden ist, hat sich an einem neuen Projekt in der besetzten Westsahara beteiligt. Dabei geht es um eine Partnerschaft mit einem staatlichen chinesischen Stromkonzern, um Hochspannungsinfrastruktur in Boujdour zu errichten.
Western Sahara Resource Watch fordert die UNO auf, sich mit der zunehmenden Ausbeutung der natürlichen Ressourcen des Gebiets auseinanderzusetzen – und zu verhindern, dass diese zu einem noch größeren Hindernis für die Ausübung des Selbstbestimmungsrechts wird.
Das Energieunternehmen des marokkanischen Königs scheint zwei neue Ausbaustufen des Windparkkomplexes Aftissat in der besetzten Westsahara fertiggestellt zu haben.
Die Trump-Regierung ist die erste US-Administration, die ein privatwirtschaftliches Projekt in der besetzten Westsahara finanziert. Sie hat dem umstrittenen ORNX-Projekt zur Herstellung von grünem Ammoniak Unterstützung zugesagt.
Marokko hat eine weitere Ausschreibung zur Vergabe von mehr als 1.000 Hektar landwirtschaftlicher Fläche in der besetzten Westsahara veröffentlicht, die durch das französische Unternehmen Engie urbar gemacht wurden. Diese Erweiterung der Agrarfläche erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die EU erwägt, den rechtswidrigen Handel mit dem Gebiet auszuweiten.
Rechtlich ist die Sache geklärt, in der Praxis jedoch nicht. Das kürzlich angepasste Luftverkehrsabkommen schließt die Westsahara aus – dennoch duldet die Europäische Kommission weiterhin, dass EU-Fluggesellschaften dort operieren.