ENGIE und Global Diligence starten intransparente 'Konsultation'
smara_14.04.2016_n_609

Die französische Firma ENGIE wird in der Westsahara Infrastruktur bauen und hat die Beratungsfirma Global Diligence beauftragt, ihre Geschäfte mit der Besatzungsmacht reinzuwaschen. 

16. März 2021

Das französische multinationale Stromversorgungsunternehmen ENGIE ist im Begriff, eine Entsalzungsanlage zu bauen, die in der Nähe von Dakhla in der besetzten Westsahara errichtet werden soll. Das Unternehmen informierte Western Sahara Resource Watch (WSRW) über diese Entwicklung Anfang Januar 2021 als Antwort auf einen Brief.

ENGIE erklärte gegenüber WSRW, dass es die Beratungsfirma Global Diligence beauftragt hat, "alle beteiligten Interessengruppen" in Bezug auf das Projekt zu konsultieren. Allerdings wollen weder ENGIE noch Global Diligence Licht in den begonnenen Prozess bringen. 

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel auf Englisch.

Nachrichten

WSRW fordert Veröffentlichung von Engies Studie

Das Unternehmen Global Diligence erstellte eine umstrittene Bewertung für ein Projekt des französischen Unternehmen Engie in der besetzten Westsahara, das Tausenden von marokkanischen Siedler:innen beschäftigen soll. WSRW fordert Engie zur Freigabe dieser Dokumente auf.

13. Oktober 2023

Engie ignoriert konsequent Völkerrecht


Aus bisher unveröffentlichten Verträglichkeitsstudien von Engie zu seinen Projekten in der Westsahara geht hervor, dass das Unternehmen die Bemühungen der Vereinten Nationen zur Lösung des Konflikts komplett missachtet.

29. September 2023

Konflikt-Windräder entwischen Überwachung durch Reederei

Ein norwegisches Schiff entlädt derzeit chinesische Windkraftanlagen, die für die besetzte Westsahara bestimmt sind, auf den Kanarischen Inseln. Die zuständige Reederei Grieg Maritime sagt, dass ihre Routinen den endgültigen Nutzungsort der Anlagen nicht erkennen ließen.

13. Oktober 2023

Deutsche Messe soll die Förderung von Azura einstellen, sagen Gruppen

Deutsche und irische Rechtsorganisationen fordern, dass die Messe Berlin den umstrittenen französischen Tomatenproduzenten Azura nicht mehr akzeptiert.

10. September 2019