In einer außergewöhnlichen Konfrontation blockierten die beiden ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats gegenseitig ihre Vorschläge zur Westsahara. Da keine der beiden Resolutionen verabschiedet wurde, steht die UN-Mission vor dem bevorstehenden Ablauf ihres Mandats.
Am 30. Oktober könnte der UN-Sicherheitsrat über eine Resolution zur Westsahara abstimmen, die das Selbstbestimmungsrecht des sahrauischen Volkes unter Missachtung der UN-Charta ausklammert.
Auf einer Pressekonferenz in Madrid gab die Frente Polisario am 26. Oktober 2026 bekannt, dass die Befreiungsbewegung der Westsahara ein Gerichtsverfahren gegen die spanischen Behörden einleitet, weil diese Ryanair eine Fluggenehmigung für Flüge in die besetzte Westsahara erteilt haben.
In einer vorläufigen Entscheidung stellt die irische Werbeaufsichtsbehörde fest, dass die Anzeigen der Fluggesellschaft geeignet sind, in die Irre zu führen, da Dakhla „kein Teil Marokkos ist“.
Die sahrauischen politischen Gefangene haben in marokkanischen Gefängnissen erneut einen Hungerstreik begonnen und fordern ihre Freilassung, bessere Haftbedingungen sowie die Umsetzung von UN-Beschlüssen.
Ein Unternehmen, das eng mit dem königlichen Geschäftsnetzwerk Marokkos verbunden ist, hat sich an einem neuen Projekt in der besetzten Westsahara beteiligt. Dabei geht es um eine Partnerschaft mit einem staatlichen chinesischen Stromkonzern, um Hochspannungsinfrastruktur in Boujdour zu errichten.