Im Jahr 2025 importierten nur drei Unternehmen Phosphatgestein aus der besetzten Westsahara – so wenige wie noch nie zuvor. Diese Ergebnisse sind in unserem heute veröffentlichten Jahresbericht „P for Plunder“ zu finden.
Seit über 40 Jahren exportiert ein marokkanisches Staatsunternehmen Phosphatgestein aus der besetzten Westsahara.
Die Fischbestände der besetzten Westsahara ziehen nicht nur das Interesse der marokkanischen Flotte auf sich: Auch andere internationale Akteure fischen in den besetzten Gewässern durch Vereinbarungen mit marokkanischen Behörden. Entlang der Küste der Westsahara hat sich ein ganzer verarbeitender Industriezweig entwickelt.
Es ist nicht einfach, den Überblick über die zahlreichen Gerichtsverfahren in Bezug auf die Westsahara zu behalten. Dieser Artikel bietet eine Übersicht über die Fälle, die das Gebiet betreffen und die vor dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) verhandelt wurden.
Ein Beratungsunternehmen, das beauftragt wurde, die Phosphatimporte aus der besetzten Westsahara nach Neuseeland zu prüfen, kommt zu dem Schluss, dass es kein Problem gibt.
Europaabgeordnete aus dem gesamten politischen Spektrum kritisierten die Europäische Kommission scharf für ihren Umgang mit den Handelsbeziehungen zwischen der EU und Marokko, die auch die besetzte Westsahara betreffen, und äußerten Bedenken hinsichtlich Rechtmäßigkeit, und Transparenz und der offensichtlichen Missachtung der Rolle des Parlaments.
Auf seiner Hauptversammlung 2026 verteidigte Siemens Energy sein Engagement in Windenergieprojekten in der besetzten Westsahara.
Marokkos Ambitionen, sich zu einer globalen Hochburg für grünen Wasserstoff zu entwickeln, nehmen Fahrt auf. Allerdings vergibt Rabat Land in einem Gebiet, das ihm rechtlich nicht gehört.
Marokko möchte sich als wichtiger Lieferant strategischer Mineralien für westliche Mächte positionieren und hat daher ein neues Abkommen mit den USA unterzeichnet, das die Gewässer der Westsahara und die dort vorkommenden kritischen Mineralien umfasst.
Marokkos Vorstoß im Bereich grüner Wasserstoff hat einen entscheidenden Schritt nach vorne gemacht – auf einem Gebiet, das ihm rechtlich nicht gehört.
Eine gemeinsame Erklärung, die aus der Sitzung des EU-Marokko-Assoziationsrates der vergangenen Woche hervorging, verlangt von den Lesenden, an Märchen zu glauben: dass ein nicht ausgearbeiteter Autonomieplan, auferlegt von einer Besatzungsmacht, das Recht auf Selbstbestimmung befriedigen kann und dass die Achtung des Völkerrechts mit der systematischen Missachtung der Urteile des höchsten Gerichts der EU koexistieren kann.
Während sich die Europäische Union zu Recht hinter das Recht der Grönländer:innen stellt, angesichts des Drucks von außen über ihre eigene Zukunft zu entscheiden, findet in Brüssel still und leise ein Test für das tatsächliche Engagement der EU für Selbstbestimmung statt.
Der neue Bericht dokumentiert, wie internationale Zertifizierungsstandards Marokkos umstrittenem Handel mit Fischerei- und Agrarprodukten aus der besetzten Westsahara schönreden und verharmlosen.
Das Schweizer Zertifizierungsunternehmen SGS veröffentlicht gravierende Fehlinformationen auf MarinTrust-Zertifikaten, die eigentlich „verantwortungsvolle“ Fischereipraktiken belegen sollen.
Neuerscheinung: WSRW veröffentlicht heute einen neuen Bericht über die massiven und äußerst problematischen Projekte im Bereich erneuerbare Energien, die Marokko in der besetzten Westsahara realisiert.
Das weltweit größte Zertifizierungssystem für „sichere und nachhaltige Tierfuttermittel“ überprüft nicht, ob seine zertifizierten Fischfuttermittelhersteller ihre Produkte aus illegaler Fischerei in der besetzten Westsahara beziehen, wo die Fänge das Selbstbestimmungsrecht des sahrauischen Volkes verletzen.
Das Zertifizierungssystem beendet seine Zusammenarbeit mit der Azura Group und erklärt, dass Unternehmen in den besetzten Gebieten künftig keine Zertifizierungen mehr erhalten werden.
Lassen Sie sich nicht von der marokkanischen Rhetorik über saubere Energie dieser neuen 1.000 km langen Stromleitung täuschen – hier geht es um die infrastrukturelle Annexion besetzten Landes.
187 Parlamentarier:innen haben dafür gestimmt, das Urteil des EuGH, die Interessen der EU-Landwirt:innen, die Rechte der EU-Verbraucher:innen und den Willen des sahrauischen Volkes zu missachten.
Der Druck auf das Handelsabkommen zwischen der EU und Marokko wächst, da französische Landwirt:innen heute rechtliche Schritte eingeleitet haben und das Logistikzentrum von Azura für Produkte aus der Westsahara in Perpignan stürmten.