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Das Monsterschiff einer deutschen Reederei ist wieder in den Gewässern der Westsahara aktiv, um deren Fischbestände im Rahmen des zur Zeit am Europäischen Gerichtshof untersuchten Fischereiabkommens zwischen der EU und Marokko auszubeuten.  

Veröffentlicht 15. September 2021
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Bei all den verschiedenen Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit der Westsahara ist es nicht einfach, den Überblick zu bewahren. Zur besseren Verständlichkeit finden Sie hier eine Übersicht über die fünf Verfahren vor dem Gerichtshof der Europäischen Union.

Veröffentlicht 07. September 2021
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Die marokkanische Regierung hat eine spanische Städtebauberatungsfirma hinzugezogen, um das in Bezug auf Menschenrechte als Schandfleck bekannte Dakhla in eine vermeintliche Öko-Stadt zu verwandeln.

Veröffentlicht 20. August 2021
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Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen werden Windradteile aus Bilbao in die besetzte Westsahara exportiert.

Veröffentlicht 08. August 2021
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Das Ziel des Schüttgutfrachters Amis Ace war Mexiko und nicht in die USA, wie er gemeldet hatte. Neue Bilder aus Mexiko belegen dies.

Veröffentlicht 04. August 2021
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Neuer Bericht drängt Investor:innen, sich gegenüber der nicht nachhaltigen Aquakulturindustrie zu engagieren.

Veröffentlicht 29. Juli 2021
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WSRW wurden Fotos zugespielt, die Siemens-Equipment im Laderaum eines Schiffes zeigen, das sich auf dem Weg von Bilbao in die besetzte Westsahara befindet. 

Veröffentlicht 23. Juli 2021
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Zum ersten Mal seit drei Jahren ist ein mit Blutphosphat beladenes Schiff auf dem Weg von der Westsahara in die USA. 

UPDATE, 04.08.2021: Das Schiff fuhr an Innophos in Mexiko, nicht an die USA.

Veröffentlicht 20. Juli 2021
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Ein Drittel des von Marokko exportierten Fischmehls wird aus der besetzten Westsahara in die Türkei verschifft, wie neue Berechnungen von WSRW zeigen. 

Veröffentlicht 19. Juli 2021
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Marokko will in der besetzten Westsahara im Rahmen einer Mineralienerkundung auf 2400 Quadratmetern Boden ausheben.

Veröffentlicht 16. Juli 2021
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Während das Urteil des EU-Gerichtshofs über die Rechtmäßigkeit der Anwendung des Handelsabkommens zwischen der EU und Marokko auf die besetzte Westsahara nur noch wenige Wochen entfernt ist, plant die EU-Kommission, die Auswirkungen des Abkommens bei einem Besuch des Territoriums zu bewerten.

Veröffentlicht 15. Juli 2021
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Nach einer sechsjährigen Unterbrechung der umstrittenen Mineralexploration in der besetzten Westsahara signalisiert das kanadische Unternehmen Bereitschaft für den Abschluss eines neuen Abkommens mit der marokkanischen Regierung.

Veröffentlicht 15. Juli 2021
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Eine weitere Gaslieferung aus den USA in die besetzte Westsahara steht kurz bevor. 

Veröffentlicht 14. Juli 2021
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WSRW hat Zugang zum "Gesetz zur Souveränität über die natürlichen Ressourcen" der Demokratischen Arabischen Republik Sahara aus dem Jahr 2019 erhalten. 

Veröffentlicht 13. Juli 2021
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Polnische Unternehmen beabsichtigen, in der von Marokko besetzten Westsahara in das marokkanische Militär zu investieren.  

Veröffentlicht 13. Juli 2021
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Zum dritten Mal innerhalb einer Woche verschifft Siemens Gamesa Windradmasten von Spanien in die besetzte Westsahara.

Veröffentlicht 08. Juli 2021
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In einer Pressemitteilung vom 6. Juli verurteilt die Befreiungsbewegung der Westsahara die Beteiligung von Siemens Gamesa und die in dieser Woche erfolgten Exporte in das besetzte Territorium "aufs Schärfste" .

Veröffentlicht 07. Juli 2021
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Siemens Gamesa verlädt heute in Motril, Spanien, große Masten an Bord eines Schiffes, um sie in die besetzte Westsahara zu exportieren.

Veröffentlicht 06. Juli 2021
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Heidelbeeren "made in Morocco" werden in naher Zukunft nicht nur in Marokko, sondern auch in der besetzten Westsahara hergestellt. WSRW fordert den Handel auf, schon jetzt Maßnahmen zu ergreifen.

Veröffentlicht 17. Juni 2021
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Eine Gaslieferung aus den USA kommt morgen in der besetzten Westsahara an. Dies ist bereits das zweite Mal innerhalb eines Monats. 

Veröffentlicht 04. Juni 2021
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Das US-Unternehmen wird das Thema Westsahara zur Sprache bringen, wenn das nächste Mal ein Frachtschiff Gas von seinem Terminal in Großbritannien transportiert.

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Veröffentlicht 03. Juni 2021

Das Vereinigte Königreich war im Jahr 2020 das wichtigste Land für Gasexporte in die besetzte Westsahara.

Veröffentlicht 02. Juni 2021
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In Neuseeland errichteten 40 Demonstrant:innen am 29 Mai 2021 eine Straßenblockade vor der Einfahrt von Ballance Agri-Nutrients, dem führenden Importunternehmen von Konfliktmineralien aus der Westsahara. 

Veröffentlicht 30. Mai 2021
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Eine Tochtergesellschaft des französischen Konzerns VINCI SA wird ein Projekt durchführen, das für den Anschluss der umstrittenen Energieprojekte in der besetzten Westsahara an das nationale marokkanische Stromnetz von entscheidender Bedeutung ist.

Veröffentlicht 27. September 2021
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Ein marokkanisches Schiff, das umstrittene, von der Europäischen Union bezahlte Meeresforschung betreibt, wurde erneut in den Gewässern der besetzten Westsahara gesichtet.

Veröffentlicht 26. Mai 2021
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WSRW fordert die Veröffentlichung von vertraulichen Rechtsgutachten und der Studie von Global Diligence.

Veröffentlicht 17. Mai 2021
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Eine Zeit lang hatte ENGIE auf seiner Website Hinweise darauf veröffentlicht, wen es bei seinen Geschäften in der besetzten Westsahara eigentlich "konsultiert" hatte.

Veröffentlicht 12. Mai 2021
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Der deutsche Baustoffriese schlägt sich im Westsahara-Konflikt auf die Seite Marokkos und umgeht jedwede Frage nach eigenen rechtlichen Verpflichtungen in dem besetzten Territorium.

Veröffentlicht 11. Mai 2021
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Vor der Küste von Dakhla in der besetzten Westsahara haben zwei Schiffe einen Auftrag zur Verlegung von Unterwasser-Telekommunikationskabeln abgeschlossen.

Veröffentlicht 19. April 2021
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Besonders Indien und Neuseeland fallen als Hauptimportierende von Phosphatgestein aus der besetzten Westsahara auf, wie WSRWs neuester Jahresbericht zu dem umstrittenen Handel zeigt. 

Veröffentlicht 13. April 2021
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Bei Kernfragen zum umstrittenen Engagement des Unternehmens in der besetzten Westsahara war Siemens Gamesa auf seiner Hauptversammlung so ausweichend wie immer.

Veröffentlicht 01. April 2021
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Der deutsche Maschinenbaugigant bleibt undeutlich bei Aussagen, ob es von zukünftigen Projekten in der besetzten Westsahara Abstand nehmen wird. 

Veröffentlicht 17. März 2021
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Der High Court Neuseelands hat die Durchführung einer gerichtlichen Überprüfung von umstrittenen Investitionen im Zusammenhang mit dem Phosphathandel in der Westsahara abgelehnt, betont aber das Reputationsrisiko für die Pazifiknation.

Veröffentlicht 16. März 2021
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Die französische Firma ENGIE wird in der Westsahara Infrastruktur bauen und hat die Beratungsfirma Global Diligence beauftragt, ihre Geschäfte mit der Besatzungsmacht reinzuwaschen. 

Veröffentlicht 16. März 2021
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Die EU-Kommission und der Rat wurden am 2. und 3. März vom Europäischen Gerichtshof zu den Handels- und Fischereiabkommen der EU in der besetzten Westsahara befragt. 

Veröffentlicht 02. März 2021
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Laut eines neuen Regierungsberichts gibt Marokko den Großteil der im Rahmen des Fischereiabkommens gewährten finanziellen Unterstützung durch die EU in der besetzten Westsahara aus. 

Veröffentlicht 25. Februar 2021
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Siemens Energy wird in Bezug auf die Westsahara nur mit der marokkanischen Regierung in Kontakt treten, teilte das Unternehmen jüngst mit

Veröffentlicht 18. Februar 2021
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Das deutsche Unternehmen Continental hat seinen Liefervertrag mit der staatlichen marokkanischen Phosphatgesellschaft, die die umstrittene Phosphatmine in der Westsahara betreibt, nicht verlängert.

Veröffentlicht 11. Februar 2021
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WSRW hat den Transport von Phosphatgestein aus der besetzten Westsahara bis hin zu einem Industriegelände in Cubatão, Brasilien, verfolgt.

Veröffentlicht 09. Februar 2021
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Dieser Artikel ist in Bearbeitung. Kommen Sie bitte im später wieder.

Veröffentlicht 12. Dezember 2020
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Der Rat der Europäischen Union wird am 27. Januar 2021 einen Vorschlag diskutieren, der Marokko erlaubt, dem Interbus-Abkommen beizutreten - aber macht deutlich, dass das Abkommen nicht auf die Westsahara ausgeweitet wird.

Veröffentlicht 26. Januar 2021
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Siemens Gamesa, Siemens Energy und Enel SpA wurden von der größten Vermögensverwaltung Norwegens ausgeschlossen, weil sie zu Verstößen gegen das Völkerrecht in der besetzten Westsahara beitragen. 

Veröffentlicht 14. Januar 2021

WSRW freut sich, endlich eine neue Website vorstellen zu können. Bitte haben Sie etwas Geduld mit uns während der Übergangsphase, wir arbeiten unter Hochdruck an der Verbesserung der Seite. Bis Ende Januar 2021 sollten alle Umbauten abgeschlossen worden sein. 

Für Hinweise zu Fehlern und Umstimmigkeiten an info[at]wsrw.org wären wir Ihnen sehr dankbar. 

Veröffentlicht 16. Dezember 2020
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Einige unserer Berichte sind auch in gedruckter Form erhältlich und können unter info@wsrw.org bestellt werden. Preis: 15€ pro Bericht, zuzüglich Versandkosten.

Veröffentlicht 12. Dezember 2020

Um Marokko zur Normalisierung der Beziehungen zu Israels zu bewegen, hat Trump nicht nur den Anspruch Marokkos auf die besetzte Westsahara anerkannt, sondern angeblich auch Investitionen in die private Energiefirma des marokkanischen Königs versprochen. Diese ist zusammen mit einer Siemenstochter auf besetztem Territorium tätig.

Veröffentlicht 11. Dezember 2020

US-Präsident Donald Trump hat am 10. Dezember 2020 eine Erklärung abgegeben, in der er die Besetzung der Westsahara durch Marokko und die Eröffnung eines Konsulats in Dakhla unterstützt, "um Wirtschafts- und Geschäftsmöglichkeiten zu fördern"

Veröffentlicht 10. Dezember 2020

Durch das Abkommen werden russische Trawler ausschließlich in den Gewässern vor der besetzten Westsahara fischen.   

Veröffentlicht 07. Dezember 2020

Das marokkanische Kassationsgericht bestätigte am 25. November 2020 die harten Urteile gegen die so genannten Gdeim Izik-Gefangenen. Die Gruppe beteiligte sich am Protest gegen die sozioökonomische Marginalisierung in der Westsahara im Jahr 2010.

Veröffentlicht 26. November 2020

Die Diaspora Saharawi in Deutschland protestierte am 14. November deutschlandweit online gegen die Besatzung durch Marokko und die Beteiligung deutscher Unternehmen an der völkerrechtswidrigen Ausbeutung der Ressourcen der Westsahara.

Veröffentlicht 19. November 2020

Die sahrauische Regierung hat am 18.11.2020 erklärt, dass sie nun "das gesamte Territorium der sahrauischen Republik, einschließlich ihrer Land-, See- und Lufträume, als Kriegsgebiet" betrachtet. Die Polisario rät allen Ländern und Wirtschaftsakteuren, sich von diesem Gebiet fernzuhalten.

Veröffentlicht 20. November 2020

WSRW vertritt die Auffassung, dass die Verletzung des Waffenstillstandsabkommens in der besetzten Westsahara durch Marokko, die das Gebiet in einen Krieg stürzt und das Leben sahrauischer Zivilist:innen gefährdet, eine Verletzung der Menschenrechtsklausel des Fischereiabkommens zwischen der EU und Marokko darstellt.

Veröffentlicht 18. November 2020

Die EU-Kommission hat klargestellt, dass kein EU-Luftverkehrsabkommen die Westsahara mit einschließt und dass sie nicht beabsichtigt, sie in das Luftverkehrsabkommen zwischen der EU und Marokko aufzunehmen. Dennoch bieten einige Fluggesellschaften aus der EU immer noch Flüge in das Gebiet an, das zur Zeit praktisch ein Kriegsgebiet ist.

Veröffentlicht 17. November 2020

[INTERNAL URL FIX]   Die Eingangstore zu den Fabriken von Ravensdown und Ballance Agri-Nutrients in Neuseeland wurden am 16. November von pro-sahrauischen Aktivist:innen, die den Import von Konfliktmineralen aus der besetzten Westsahara verurteilen, blockiert.

Veröffentlicht 16. November 2020

Die Spannungen in der Westsahara waren seit Jahren nicht mehr so groß.

Veröffentlicht 13. November 2020

19 Mitglieder des EU-Parlaments forderten heute die EU auf, die beiden Unternehmen Enel und Siemens vor den rechtlichen und ethischen Risiken zu warnen, das sie durch die Partnerschaft mit Marokko für wirtschaftliche Aktivitäten auf besetztem Territorium eingehen.

Veröffentlicht 13. November 2020

"Wir verurteilen Siemens Gamesa wegen der fehlenden Achtung grundlegender Menschenrechte", erklärte Western Sahara Resource Watch und forderte Investor:innen auf, bestehendes Engagement zu beenden und das Unternehmen aus ihren Portfolios auszuschließen. Das Unternehmen hat erneut einen großen Vertrag unterschrieben für das Territorium, das es als "Südmarokko" bezeichnet.

Veröffentlicht 02. November 2020

Das schwedische Bergbautechnikunternehmen Epiroc hat angekündigt, dass es die umstrittene Phosphatmine Bou Craa in der besetzten Westsahara nicht mehr beliefern wird. Der deutsche Konzern Continental sollte dem Beispiel folgen, kommentiert WSRW.

Veröffentlicht 12. Oktober 2020

Antwort der Bundesregierung auf parlamentarische Anfrage bringt Klarheit über den Umfang der an Deutschland im Rahmen des Fischereiabkommens der EU mit Marokko vergebenen Quoten, die faktisch zur Plünderung der Fischbestände der besetzten Westsahara genutzt werden.

Veröffentlicht 11. September 2020

Der Vorstand der Deutschen Post AG versäumt es völlig, seine umstrittenen Geschäfte in der besetzten Westsahara zu erklären.

Veröffentlicht 08. September 2020

Western Sahara Resource Watch fordert die sofortige und bedingungslose Freilassung der Gruppe saharauischer Aktivisten, die 2010 wegen ihrer Proteste für sozio-ökonomische Rechte des saharauischen Volkes inhaftiert wurden.

Veröffentlicht 08. September 2020

Da das Unternehmen nicht auf Fragen zu den Aktivitäten seiner Tochtergesellschaft DHL in der besetzten Westsahara antwortet, bittet WSRW Aktionär:innen, die Angelegenheit auf der kommenden Jahreshauptversammlung zur Sprache zu bringen.

Veröffentlicht 28. Juli 2020

Während der umstrittene Liefervertrag von Continental in der besetzten Westsahara ausgelaufen ist, schweigt das Unternehmen zu einer möglichen Verlängerung - trotz expliziter Nachfragen der Aktionäre.

Veröffentlicht 27. Juli 2020
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Seit über 40 Jahren exportiert ein marokkanisches Staatsunternehmen Phosphatgestein aus der besetzten Westsahara. 

Veröffentlicht 21. Juli 2020
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Die Fischbestände der besetzten Westsahara ziehen nicht nur das Interesse der marokkanischen Flotte auf sich: Auch andere internationale Akteure fischen in den besetzten Gewässern durch Vereinbarungen mit marokkanischen Behörden. Entlang der Küste der Westsahara hat sich ein ganzer verarbeitender Industriezweig entwickelt.

Veröffentlicht 21. Juli 2020
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Der Anbau von Obst und Gemüse in der Wüste erschöpft die nicht erneuerbaren Wasserreserven und beschäftigt Tausende von Siedler:innen aus dem benachbarten Marokko. 

Veröffentlicht 21. Juli 2020
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Um den Zustrom marokkanischer Siedler:innen zu verstärken und das Territorium zu "entwickeln", hat Marokko große Infrastrukturprojekte durchgeführt, um die das sahrauische Volk aber nie gebeten hat. 

Veröffentlicht 21. Juli 2020
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Touristenstrände auf den Kanarischen Inseln bestehen aus Sand aus der besetzten Westsahara. 

Veröffentlicht 21. Juli 2020
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Was kann falsch daran sein, in einer Welt, die dringend einen ökologischen Wandel braucht, erneuerbare Energien auszubauen? In der Westsahara sind die Probleme vielschichtig.

Veröffentlicht 21. Juli 2020

Siemens hat ein neues Unternehmen gegründet, das seine Geschäfte in den besetzten Gebieten der Westsahara übernehmen wird, weigert sich aber weiterhin zu klären, ob das Volk der Westsahara diesen Tätigkeiten zugestimmt hat.

Veröffentlicht 19. Juli 2020

2019 ist laut Schweizer Handelsstatistik das erste Jahr, in dem kein Obst und Gemüse aus den besetzten Gebieten der Westsahara in die Schweiz importiert wurde.

Veröffentlicht 03. Juli 2020

Der deutsche Zementriese HeidelbergCement erklärt, dass die Aktivitäten des Unternehmens in der besetzten Westsahara in voller Übereinstimmung mit internationalem Recht stünden, und dies aufgrund einer Due-Diligence-Prüfung durchgeführt von... HeidelbergCement.

Veröffentlicht 03. Juli 2020

Die deutsche Regierung hat Daten über den Handel mit Fischmehl aus Betrieben der besetzten Westsahara veröffentlicht, die zuvor vom Bremer Senat herausgegebene Zahlen bestätigen.

Veröffentlicht 02. Juli 2020

Der Warenwert der Fischmehl-Exporte aus der besetzten Westsahara in die Türkei könnte im Jahr 2019 größer gewesen sein als der gesamte Phosphat-Handel aus dem besetzten Territorium.

Veröffentlicht 26. Juni 2020
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Der umstrittene Vertrag von Continental in der besetzten Westsahara läuft in zwei Wochen aus. Sollte er verlängert werden, bittet WSRW die Anteilseigner, die Angelegenheit auf der bevorstehenden Jahreshauptversammlung zur Sprache zu bringen.

Veröffentlicht 13. Juni 2020
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Zwei Monate nach dem Gasexport von einem Terminal in Schweden in die besetzte Westsahara verspricht die dafür verantwortliche österreichische Firma, dass dies nie wieder geschehen wird.

Veröffentlicht 31. Mai 2020
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Die Weltbank scheint Marokko bei der Förderung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien in der besetzten Westsahara zu unterstützen, da sie nicht zwischen marokkanischem Territorium und dem Hoheitsgebiet ohne Selbstverwaltung unterscheidet.

Lesen Sie auch: Weltbank entfernt fehlerhafte Karten

Veröffentlicht 31. Mai 2020
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Die Weltbank hat am 27.05.20 fehlerhafte Karten von Marokko entfernt, die irrtümlicherweise das Hoheitsgebiet ohne Selbstverwaltung Westsahara beinhalteten.

Siehe auch: Weltbank uneinig mit UNO über die Westsahara

Veröffentlicht 31. Mai 2020
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Die deutsche staatliche Entwicklungsbank KfW wird keine Projekte in der Westsahara finanzieren.

Veröffentlicht 13. Mai 2020
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Letzte Woche hat der deutsche Konzern eine weitere Zementfabrik in der besetzten Westsahara erworben.

Veröffentlicht 11. Mai 2020
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Während es anderen Unternehmen auf internationaler Ebene gelungen ist, alternative Quellen für den Bezug von Phosphat zu finden, scheint die Düngemittelindustrie in Neuseeland nicht bereit zu sein, ihre Importe aus der besetzten Westsahara einzustellen - und das trotz der Aufforderung der neuseeländischen Regierung, dies ebenfalls zu tun.

Veröffentlicht 10. Mai 2020
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In einer Analyse der völkerrechtlichen Aspekte des Westsaharakonflikts sind die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages zu dem Ergebnis gekommen, dass Verstöße gegen die Vierte Genfer Konvention durch Marokko begründbar und Marokko als Besatzungsmacht anzusehen sei.

Veröffentlicht 08. Mai 2020
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Während Continental seinen Vertrag mit dem marokkanischen Staatsunternehmen für Phoshpat neu verhandelt, ist es immer noch unklar ob der deutsche Konzern plant, seine Tätigkeiten nur auf Marokko zu beschränken oder diese in die besetzte Westsahara auszudehnen.
 

Veröffentlicht 26. März 2020
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Welchen Standpunkt vertritt die EU beim Thema Kennzeichung von Produkten aus der besetzten Westsahara? Die EU-Kommission hat nun zum dritten Mal eine Antwort auf eine parlamentarische Anfrage veröffentlicht, versagt jedoch in der jüngsten Version Klarheit zu schaffen.

Veröffentlicht 18. März 2020
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Das multinationale Unternehmen, das die umstrittenen Phosphat-Exporte in der Westsahara 
ermöglicht, wird von einer Gruppe deutscher Organisationen kritisiert.

Veröffentlicht 16. März 2020
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Letzte Woche sollte (*) das Europäische Parlament über eine Änderung des Luftverkehrsabkommens zwischen der EU und Marokko abstimmen - ohne jegliche Klarstellung der EU-Kommission, wie der Vorschlag mit dem Urteil des EU-Gerichtshofs von 2018 in Einklang steht, das die Anwendung eben dieses Abkommens auf die Westsahara für ungültig erklärt.

(*) Das Europäische Parlament hat alle für den 10. März geplanten Abstimmungen aufgrund der COVID-19-Krise auf ein späteres Datum verschoben.

Veröffentlicht 16. März 2020
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Der Export von Phosphatgestein aus der besetzten Westsahara war noch nie geringer als 2019. Dies geht aus dem neuen WSRW-Bericht P for Plunder hervor, der heute veröffentlicht wurde.

Veröffentlicht 29. Mai 2021
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Eine Klarstellung der EU-Kommission zur Kennzeichnung von Produkten aus der Westsahara wurde veröffentlicht, dann entfernt, dann erneut veröffentlicht und nun wieder von Webseiten der EU entfernt.

Veröffentlicht 21. Februar 2020
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Vor zwei Wochen kündigte die EU-Kommission an, dass Produkte aus der Westsahara entsprechend gekennzeichnet werden sollten, nur um diese Erklärung gleich am darauffolgenden Tag zurückzuziehen. Heute bekräftigte die Kommission ihren ursprünglichen Standpunkt.

Veröffentlicht 20. Februar 2020
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Marokko hat eine Ausschreibung für den Bau von Solaranlagen an neun verschiedenen Standorten, unter anderem in der besetzten Westsahara, veröffentlicht.

Veröffentlicht 16. Februar 2020
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Am 5. Februar 2020 kündigte die EU-Kommission an, dass Produkte aus der Westsahara entsprechend gekennzeichnet werden sollen. Doch etwa 24 Stunden später waren alle Spuren dieser Erklärung von den EU-Websites entfernt worden.

Veröffentlicht 16. Februar 2020
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Im vierten Jahr in Folge weicht der deutsche Technologiekonzern auf seiner Jahreshauptversammlung der Frage aus, ob es die Zustimmung des Volkes der Westsahara erhalten hat, auf dessen Land tätig zu werden.

Veröffentlicht 06. Februar 2020
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Die Europäische Kommission erklärte am 05.02.2020, dass Produkte aus der Westsahara als aus der Westsahara und nicht aus Marokko stammend gekennzeichnet werden müssen.

Veröffentlicht 06. Februar 2020
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Der Vertrag des deutschen Automobilzulieferers Continental über Wartungsarbeiten am Phosphat-Förderband in der besetzten Westsahara läuft in fünf Monaten aus.

Veröffentlicht 22. Januar 2020
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Foto: Pierre Gleizes / Greenpeace Polen, aufgenommen am 5. November 2014, unverändert

Im Juli 2019 trat das neue Fischereiabkommen der EU mit Marokko in Kraft, was entgegen der Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofes die Gewässer der Westsahara einschließt. Marokko verteilt in dem Abkommen Lizenzen zum Plündern der Fischbestände des von ihm besetzten Territoriums. Seit Ende August fischt nun das deutsche Fabrikschiff „Helen Mary“ vor der Küste der besetzten Westsahara.

Veröffentlicht 19. Oktober 2019
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Mit der neuen Lieferung des Frachters NAJA am 14.09.2019 werden wieder Waren aus dem Kolonialkonflikt in Bremen umgeschlagen.

Veröffentlicht 20. September 2019
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Deutsche und irische Rechtsorganisationen fordern, dass die Messe Berlin den umstrittenen französischen Tomatenproduzenten Azura nicht mehr akzeptiert.

Veröffentlicht 10. September 2019
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Überlegen Sie für wen Sie sich bei der Europawahl entscheiden sollen?
Hier gibt es eine Übersicht über die Kandidat*innen zum Europäischen Parlaments, die die marokkanische Besetzung der Westsahara in früheren umstrittenen Abstimmungen unterstützt haben, und welche nicht. Entscheiden Sie sich bewusst.

Veröffentlicht 20. Mai 2019
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Als sie HeidelbergCement um Antworten auf Menschenrechtsfragen im Zusammenhang mit seinen Aktivitäten in der besetzten Westsahara bat, wurde der Sahraui Khadja Bedati mitgeteilt, dass das Unternehmen "bewusst Sozialsponsoring für verschiedene Sportvereine betreibt".

Veröffentlicht 14. Mai 2019
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Auf der Hauptversammlung vergangener Woche hat das deutsche Unternehmen Continental keine Antwort auf Fragen bezüglich seiner umstrittenen Vereinbarung in der besetzten Westsahara gegeben.

Veröffentlicht 02. Mai 2019